19. Dezember 2017 · (jmei)

Projektfördermittel für FRÖBEL-Kitas

Mit Fördermitteln aus der Sparkassen-Lotterie zum Thema „Gesundes Essen in der Kita“ erhielten die FRÖBEL-Kindergärten „Benjamin Blümchen“ und "Kinderland" einen Projektzuschuss.

Gleich zwei FRÖBEL-Einrichtungen konnten sich über die Zusage der Projektfördermittel freuen: Am 5. Dezember wurde im Kulturhaus Babelsberg der symbolische Scheck feierlich übergeben. Sabine Walkhoff-Reichel, Einrichtungsleiterin des FRÖBEL-Kindergartens „Benjamin Blümchen“ aus Potsdam und ihre Kollegin Gudrun David nahmen den Zuschuss über 8.000 Euro für ihren Kita-Garten dankbar entgegen. Aus dem FRÖBEL-Kindergarten Kinderland aus Ludwigsfelde kamen Leiterin Marion Roschlau und die Koordinatorin für Qualitätsentwicklung Kerstin Berna, die sich über 3.100 Euro für eine Kinderküche freuten.

"Benjamin Blümchen" hatte sich für einen Zuschuss für das Gartenprojekt beworben: Mit dem Geld soll der Gemüse- und Obstgarten vergrößert und geschützter angelegt werden. Außerdem sind weitere Hochbeete geplant sowie die Anschaffung von Geräten und einem Gerätehaus. Ein kleiner Holzzaun soll die Beete vom Spielbereich abtrennen, um die Pflanzen besser zu schützen.

Gesunde Ernährung ist ein Schwerpunkt im FRÖBEL-Kindergarten „Benjamin Blümchen“. In der hauseigenen Küche wird täglich frisch gekocht und schmackhaftes, gesundes Essen zubereitet.

„Unsere Kinder nehmen mit Begeisterung an unserem Gartenprojekt teil. Jede Gruppe hat einen eigenen Verantwortungsbereich. So sind die Kinder maßgeblich am Wachstum der Obst- und Gemüsesorten beteiligt: sie säen, pflegen und ernten die Erträge. Das macht sie stolz auf ihre Leistung und sie sind dadurch viel aufgeschlossener, einmal eine Gemüsesorte zu probieren, die sie sonst eher ablehnen“, erklärt Sabine Walkhoff-Reichel zum Gartenprojekt. Demnächst können auch die Krippenkinder in einem eigenen Bereich die Pflanzenwelt entdecken.

Der FRÖBEL-Kindergarten Kinderland möchte sich mit dem Geld den Wunsch nach einer richtigen Küche für die Kinder erfüllen. Hier kann dann gemeinsam gekocht, gebacken, Gemüse gewaschen und geschnitten werden. Hinterher wird gemeinsam das Geschirr abgewaschen und weggestellt.

„Die Kinder haben so die Möglichkeit, alles selbstständig zu verrichten. Das macht sie besonders stolz und sie haben viel Spaß dabei. Gleichzeitig lernen sie auch potentielle Gefahren in der Küche kennen, aber da sie immer in Begleitung in der Küche tätig werden und die Küche über besondere Schutzvorrichtungen verfügt, passiert das alles in kleinen sicheren Schritten“, erklärt Marion Roschlau.